Marktzahlen 2000
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Trotz denkbar schlechter Konjunktur im Bausektor war das Jahr 2000 immer noch auskömmlich für die deutsche Dachziegelbranche. Am geneigten Dach (Neubau und Gebäudebestand) ist der Dachziegel der Baustoff Nr. 1 mit ca. 53 Prozent Anteil.

Der Dachziegelexport stieg im Vorjahr um 14,2 Prozent auf nunmehr 68,91 Mio. Stück. Gleichzeitig gingen die Importe auf 49,7 Mio. Stück zurück; bezogen auf 1999 entspricht dies einer Abnahme um ca. 7 Prozent. Der steigende Export zeigte deutlich, dass das Bemühen um höchste Qualität mit stetig wachsenden, hohen Außenhandelsüberschüssen belohnt werde. Betrachtet man nur den Bereich des EU-Binnenmarktes, so ist beim Export für das Jahr 2000 erstmalig mehr als das Vierfache der Einfuhrmenge erreicht worden


Im Vergleich zu 1999 sind im Jahr 2000 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden mit 974 Mio. Stück Dachziegel 2,6 Prozent mehr produziert worden. Der Produktionswert konnte mit 1,57 Mrd. DM um 6,3 Prozent gesteigert werden. Aufgrund des Lageraufbaus wegen der baukonjunkturellen Situation lag der Branchenumsatz bei ca. 1,47 Mrd. Mark, was dem Produktionswert von 1999 entspricht.







Die ernste Lage der Baubranche wird sich 2001 auch auf die Dachziegelbranche auswirken, wie die Marktzahlen des ersten Quartals dies bereits signalisieren. Trotzdem will die AZD ihren Vorsprung verteidigen und weiter ausbauen. Ein wichtiger Schritt dabei wird die Fortführung des Dialogs mit der Politik sein, von der die Dachziegelbranche die Schaffung von adäquaten Rahmenbedingungen erwartet: Denn es war selten zuvor so günstig zu bauen, und noch nie hat man solch gute Qualität zu vergleichbar günstigen Konditionen bekommen.